In Workshops begeistern

5 hilfreiche Tipps, wie du spannende Workshops gestaltest!

Gerade für uns Unternehmerinnen-Mamas sind Workshops eine fantastische Möglichkeit, sich beruflich selbst zu verwirklichen. In Workshops können wir all unser Wissen, all unsere bisherigen Erfahrungen packen und andere Menschen damit unterstützen. Wir können flexibel arbeiten, weil wir Termin und Ort selbst bestimmen. Ein bereits bestehendes Business kann durch Workshops wunderbar erweitert werden, weil wir damit unsere Expertise unter Beweis stellen und Kunden an uns binden können.

Wie es klappt, dass du nicht nur Wissen vermittelst, sondern deine Kunden in spannenden Workshops auch begeisterst, erfährst du hier.

  1. Nutzen, Nutzen, Nutzen!

Die wohl wichtigste Frage für die Gestaltung deines spannenden Workshops ist: Was soll der Workshop meinen Teilnehmern bringen? Was können meine Teilnehmer am Ende des Workshops? Dir diese Fragen zu stellen ist die Grundlage für einen gelungenen Workshop. Ein Workshop ist nicht spannend, wenn er vollgepackt ist mit all dem Wissen, das dir zur Verfügung steht. Vielmehr muss er deinen Teilnehmern einen Mehrwert bieten. Ihnen von Nutzen sein. Ein Problem für sie lösen, beziehungsweise sie dazu befähigen, ihre Herausforderungen im Anschluss an den Workshop selbst zu bewältigen.

2. Aktiviere deine Teilnehmer

Bei dem Thema „Teilnehmer aktivieren“ denken viele Unternehmerinnen immer noch an die berühmt-berüchtigten Seminarspielchen. Schön und gut, aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, deine Teilnehmer zu aktivieren. Im Grunde gibt es zwei wichtige Dinge, die du beachten solltest: Schaffe eine Verbindung zwischen den Bedürfnissen der Teilnehmer und dem vermittelten Wissen und spreche ihre Emotionen an. Eine Verbindung schaffst du, in dem du die Teilnehmer regelmäßig nach ihren Ideen und Fragen zu deinen Themenblöcken fragst. Lass sie selbst Lösungen erarbeiten und biete Übungen an, um das Erlernte direkt auf die eigene Situation zu übertragen und anzuwenden. Dazu eigenen sich kleine Gruppenübungen oder Diskussionsrunden besonders gut.

Die Emotionen regst du zum Einen an, indem du spannende Geschichten erzählst. Berichte aus deiner persönlichen Erfahrung oder von spannende Geschichten, die deine Teilnehmer als Best Practise Beispiele inspirieren. Rege ihre Emotionen an, indem du möglichst alle ihre Sinne ansprichst und dafür sorgst, dass sie sich wohlfühlen, dass sie lachen, dass sie sich entspannen. Das erreichst du beispielsweise durch außergewöhnliche Locations, leckere Snacks, ungewöhnliche Überraschungsmomente, Musik, Bewegung. Überlege einfach, was würde dich persönlich ansprechen?

3. Fang deine Teilnehmer immer wieder ein

Klar, du willst die Gelegenheit des Workshops nutzen, und deinen Teilnehmern so viel Wissen und Können vermitteln, wie nur möglich. Das ist auch gut so. Aber du solltest immer darauf achten, dass du deinen Workshop nicht überfrachtest. Das gelingt dir am besten, indem du dein Seminar in verschiedene Themenblöcke unterteilst. Überprüfe bei jedem Themenblock: Ist das relevant? Liefert dieses Thema einen Mehrwert? Jeden einzelnen Themenblock gestaltest du so, dass er deine Teilnehmer ihrem Lernziel ein Stück näherbringt. Aktiviere die Teilnehmer in jedem Block und fang sie am Ende wieder ein. Am Ende jedes Themenblock solltest du eine Art Zusammenfassung oder Wiederholung einplanen. Hier ein paar Ideen dazu:

  • Fasse die wichtigsten Punkte noch einmal mündlich zusammen
  • Erstelle ein „auf den Punkt gebracht“ Flipchart
  • Lass jeden Teilnehmer aufzählen, welches für in das wichtigste Learning war
  • Denk dir ein einfaches witziges Spiel aus, indem das Gelernte angewandt wird
  • Erstelle mit der Gruppe ein „Unsere 10 Thesen zum Thema xy“ Flipchart

4. Entlasse deine Teilnehmer mit klaren Handlungsanweisungen

Wie gut auch immer du deine Inhalte und die Ausgestaltung auswählst, ein Workshop ist nur dann gelungen, wenn die Teilnehmer das Gelernte danach auch umsetzen können. Überlege dir also am besten schon bei der Planung deines Workshops: Wie kannst du deine Teilnehmer darin unterstützen, das Gelernte in der Praxis anzuwenden?  In meinen Workshops haben sich hier „Keep it short and simple“ Listen bewährt, die den Teilnehmern die nächsten Schritte in einfachen klaren Botschaften aufzeigen. Gleichzeitig solltest du die Teilnehmer dazu anregen, für sich selbst nächste Schritte festzulegen. So konkret wie möglich. Überlege dir, welche Methode zu dir, zu deinem Angebot aber auch zu deinem Marketingziel passt. Vielleicht lässt du dem Teilnehmer die Möglichkeit, seinen nächsten Schritt für sich persönlich festzuhalten, vielleicht verbindest du das aber auch direkt mit deinem Follow-up Gespräch zwischen dir und deinem Teilnehmer.

5. Behalte das Ziel bis zum Schluss im Blick

Was sollen die Teilnehmer am Ende des Workshops erreicht haben? Behalte dieses Ziel immer im Blick. Richte deine Inhalte, deine Fragen, deine Übungen und deine Handlungsanweisungen danach aus. Kommuniziere das Ziel immer wieder zeige den Teilnehmern in einer Abschlussrunde auf, was ihr gemeinsam alles erarbeitet habt. Honoriere ihre Leistung, lobe sie für ihre Offenheit, ihre Mitarbeit, ihre Ideen. Und kommuniziere ganz klar, dass ihr durch die gemeinsamen Bemühungen an diesem Tag Euer Ziel erreicht habt! Das schafft nicht nur eine positive Atmosphäre, sondern bestätigt die Teilnehmer auch darin, dass euer Workshop ein echt gelungener Workshop war!

Das Spannendste ist der Austausch

Ein Workshop ist viel mehr als die Aneinanderreihung von Wissen. Es ist immer wieder spannend, sich auf ein Ziel festzulegen, die Agenda und jeden einzelnen Themenblock auszuwählen und an das Ziel des Workshops anzupassen. Das wohl Spannendste aber ist der Austausch mit den Teilnehmern. Das Eintauchen in deren Bedürfnisse, Herausforderungen und oftmals auch Sorgen. Ich liebe diese Arbeit und die Begegnungen mit den Menschen in meinen Workshops. Und nach meinen vielen Jahren Erfahrungen mit Workshops und Schulungen möchte ich dir mein wichtigstes Rezept für spannende Workshops mit auf den Weg geben: Freude am Kommunizieren! Gestalte deine Workshops immer so, dass du selbst Freude daran hast und verliere nie die Freude am Austausch und dein Interesse an den Menschen.

Viel Freude am kommunizieren wünscht dir Melanie.

Ps: Wenn du gerade in deiner Workshop-Planung steckst, unterstütze ich dich gerne! Vielleicht ist mein Workshop „Erfolgreich präsentieren & Workshops gestalten“ genau das Richtige für dich?